Das Klimaschutzgesetz der Stadt Dresden wird überarbeitet und DU kannst dabei sein!

Bis Sommer 2022 soll das Integrierte Energie- und Klimaschutzgesetz (IEK) der Stadt Dresden neu geschrieben werden. Ziel ist eine Klimaneutralität deutlich vor 2050. Bisher konnten die Klimaschutzziele aus dem IEK von 2013 nicht annähernd erreicht werden. Der Treibhausgasausstoß sank in Dresden in den letzten Jahre kaum.

Jetzt hast Du die Möglichkeit, die notwendigen Maßnahmen zum Klimaschutz mit zu definieren. Nutze die Gelegenheit!

Öffentliches Klimaschutzforum

An der Fortschreibung des IEK können sich neben Fachleuten aus Wissenschaft und Forschung auch Institutionen, Initiativen und Dresdner Bürger:innen beteiligen – auch Du! Dazu wird noch in diesem Sommer ein öffentliches Klimaschutzforum stattfinden. Jede:r kann sich mit eigenen Ideen und Projekten einbringen. Geplant sind, neben dem direkten Dialog, Interviews und Themenwerkstätten.

Themenschwerpunkte des IEK

Folgende Schwerpunkte stehen laut Landeshauptstadt Dresden im Mittelpunkt und werden untersucht:

  • Energie- und Ressourceneffiziente Stadt – Energetische Stadtentwicklung im Bestand und Neubau
  • Stadt als Kraftwerk – Erneuerbare Energien effizient für Strom- und Wärmenutzung bereitstellen
  • Mitmachstadt – Klimaschonendes Verhalten im Alltag fördern
  • Stadt als Kreislauf – Stoffkreisläufe und Beiträge von CO2-Senken
  • Dynamische Stadt – Dresden nachhaltig planen und verändern
  • Mobile Stadt – Verkehr klimaschonend entwickeln

Wenn auch Du Ideen hast, wie Dresden zu einer nachhaltig attraktiven und klimaneutralen Stadt wird, dann sei dabei! Damit dies bis 2035 geschieht und nicht nur „deutlich vor 2050“ unterschreibe und teile jetzt unsere Online-Petition!


Beitrag von: Amelie und Rita

Online-Petition für ein klimaneutrales Dresden – Jetzt unterschreiben!

Dresden soll bis 2035 klimaneutral werden! Das schaffen wir nur gemeinsam. Deshalb startet heute unsere Online-Petition. Wir fordern die Stadt Dresden auf, ein Konzept zu erarbeiten, um dieses Ziel bis 2035 zu erreichen. Im aktuellen Klimaschutzkonzept wird die Klimaneutralität bis 2050 angestrebt. Das ist zu spät!

Klimawandel und seine Folgen

Der Sachverständigenrat für Umweltfragen der Bundesregierung geht davon aus, dass eine Klimaneutralität bis 2035 erreicht werden muss, um die Klimaerwärmung auf 1,5°C zu begrenzen – überall, auch in Dresden. Dies geht nur mit der kompletten Kompensation von Treibhausgasen.

Die Erderwärmung bedroht unsere Zukunft. Ab einer globalen Temperaturerhöhung über 1,5°C kann die weitere Erwärmung auch durch Reduktion der Treibhausgasemissionen nicht mehr rückgängig gemacht werden. Unser Klima verändert sich unumkehrbar. Schon heute verursacht der Klimawandel große finanzielle und gesundheitliche Schäden. Während es in einigen Regionen zu extremen Wetterereignissen und zunehmenden Niederschlägen kommt, treten andernorts verstärkt Hitze und Dürreperioden auf. Die Folgen sind u. a. massive Ernteausfälle und rasantes Baumsterben. Außerdem gefährdet der zunehmende Wassermangel unsere Trinkwasserversorgung.

Jede Stimme zählt

Für ein zukunftsfähiges Dresden brauchen wir eine intakte Umwelt als Lebensgrundlage. Wir müssen gleichberechtigte Bedingungen für Mensch, Tier und Natur schaffen. Das sind wir nachfolgenden Generationen schuldig.

Mit unserer Online-Petition haben alle die Möglichkeit dazu. Auch Bürger:innen unter 18 Jahren und aus dem Dresdner Umland können ihre Stimme für ein nachhaltig attraktives und lebenswertes Dresden erheben. Deshalb unterstütze uns schnell und einfach und unterzeichne jetzt online und in ein paar Wochen händisch auf der Unterschriftenliste des offiziellen Bürgerbegehrens – für ein klimaneutrales Dresden, für uns, unsere Natur und nachfolgende Generationen.

Beitrag von: Teamarbeit

Erfolgreiche Klimaklage – Klimaschutzgesetz muss nachgebessert werden